Aus zwei Originaltexten übersetzen: EN + TR => DE

En översättning följer efter den tyska texten.

Geschafft. Fertig. Abgeschlossen. Wer kennt es nicht, wenn ein größeres Projekt erledigt ist – und man selbst meist mit. So geht es mir nun, nachdem ich mehr als anderthalb Jahre mit der Übersetzung eines Fachbuches beschäftigt war. Sicherlich, ich habe nicht jeden Tag damit verbracht, neben dem Buch gab es ja auch die „normalen“ Aufträge, also die, die schnell erledigt werden müssen, besser bezahlt sind (allerdings war das Honorar dank großzügiger Wissenschaftsförderer gar nicht so gering, wie es dieser Markt wohl mitunter den Übersetzenden zumutet) und oft nicht den inhaltlichen Anspruch erfüllen, den wir gern häufiger hätten.

Die Übersetzung des Buches war kein normaler Auftrag. Die Autorin ist eine Bekannte, und dass ich diesen Auftrag erhalten habe, liegt auch daran, dass meine Frau, Sibel, ebenfalls Übersetzerin ist, nämlich vom Deutschen ins Türkische. Ohne sie, die ungefähr ein Viertel der gesamten Arbeitszeit in das Projekt steckte, wäre das Werk niemals so gut geworden (und wahrscheinlich auch gar nicht erst auf meinem Schreibtisch gelandet).

Nun aber zum Wesentlichen des Buch-Projektes, seinem Inhalt: Aus dem Englischen habe ich ein Buch zur Situation der armenischen Bevölkerung in der Türkei nach dem Völkermord übersetzt. Das Werk ist die veröffentlichte Dissertation einer armenischen Wissenschaftlerin aus der Türkei, die in Deutschland lehrt und ihre Promotion auf Englisch schrieb. Sie beschreibt, wie sich die Situation für die Überlebenden des Völkermordes in der Türkei darstellte. Nachdem die Vorläufer der späteren Republikgründer beziehungsweise ihre Soldaten samt Banden aus anderen Minderheitsbevölkerungen Anatoliens während des Ersten Weltkrieges mit struktureller Hilfe des Deutschen Reiches und vor den Augen der Weltöffentlichkeit – verschiedene europäische Botschaftsangehörige, US-Missionare und ‑Krankenschwestern, aber auch einzelne deutsche Militärs, die allesamt empört darüber berichteten und Fotos von Massakern veröffentlichten – etwa anderthalb Millionen armenischer Menschen ermordet, gefoltert oder dem Verhungern und Verdursten anheimgestellt haben, war das Grauen nicht vorbei. Auch wenn internationale Verträge vom untergehenden Osmanischen Reich und neu gegründeter Türkei anderes forderten, so wurde den Überlebenden nicht gewährt, an ihren angestammten Wohnorten zu verbleiben und dort Schulen oder Kirchen zu betreiben; sie wurden aus den Provinzen in die innere Diaspora nach Istanbul vertrieben oder auch ins weltweite Ausland, ihnen wurden auch in Istanbul die pro forma immer noch geltenden Rechte verwehrt, sie wurden enteignet, schikaniert und ihnen wurde das Sprechen der Muttersprache in der Öffentlichkeit durch Beleidigen und Gewalt untersagt. Sie wurden mit Sondersteuern belegt, zu einer als Militärdienst verschleierten Zwangsarbeit verpflichtet; ihre Häuser wurden vom Militär unter Beschlag genommen und und und … Meine Autorin hat verschwunden gewähnte Quellen aufgetan und in verstaubten Archiven hundert Jahre alte Zeitungen durchforscht, sie hat Gespräche mit Überlebenden geführt und wohl zum ersten Mal die Geschichte der armenischen Bevölkerung in den 1930er- und 1940er-Jahren in der Türkei anhand armenischer Quellen nachgezeichnet. Bedingt durch die Maßnahmen der türkischen Regierung und der von ihr für ungültig erklärten Gemeindeverfassungen kam es zu internen Streitigkeiten, und nach dem Zweiten Weltkrieg geriet auf einmal die armenische Bevölkerung der Türkei in den Fokus der Weltpolitik, da doch das Nachbarland Armenien nun ein Teil der Sowjetunion war und eine Zeit lang Gebietsanforderungen an die Türkei im Raum standen, welche aber auch von manchen armenischen ExilantInnen in den USA unterstützt wurden.

Verfasst worden war die Dissertation auf Englisch, und da die Autorin nicht Muttersprachlerin dieser Sprache ist, ließ sie das Buch sprachlich lektorieren. Bei einem solchen Lektorat wird nicht jeder vielleicht suboptimal formulierte Satz nachgefragt, und da der englischsprachige Lektor wiederum nicht Historiker ist, gab es hier und dort schon einmal eine Passage, die anders besser formuliert gewesen wäre. Anschließend wurde das Buch in enger Zusammenarbeit mit der Autorin ins Türkische übersetzt (nicht durch Sibel), wobei im Laufe der Arbeit auch immer noch Erkenntnisse hinzugewonnen wurden oder eine Quelle in anderem Umfang gelesen oder interpretiert wurde.

Ich übersetzte das Buch – ohne Studio wäre diese Arbeit sicherlich eine Sisyphosaufgabe geworden – und habe anschließend meine Übersetzung aus dem Englischen zusammen mit Sibel proofgereadet, indem wir sie mit der neueren, man kann fast sagen, mit der „überarbeiteten“ türkischen Ausgabe verglichen haben. Nicht immer waren wir – oder besser gesagt: die beiden Texte – auf Anhieb auf einer Linie, neben erwähnten Weiterentwicklungen bei der Übersetzung ins Türkische kamen fehlendes Wissen oder Fehlübersetzungen meinerseits hinzu, mir fehlte hier und dort der geschichtliche Hintergrund oder ich hatte das Englische falsch verstanden. Es gab jedoch auch zahlreiche Stellen, die in der englischen Fassung „falsch lektoriert“ waren, da ja wie gesagt der englischsprachige Lektor kein Historiker war und sich mit dem Thema offenbar nicht ausreichend auskannte. An solchen Formulierungen entbrannte dann schon die eine oder andere Diskussion, und an den zwei, drei Stellen, bei denen vermutlich das Lektorat den Sinn in eine ungewollte Richtung verschoben hat, waren wir dann doch schon sehr verwundert, wie weit meine Übersetzung und die bereits gedruckte türkische Fassung auseinanderlagen. Mitunter ließ sich im Englischen noch nachvollziehen, was falsch gelaufen war, doch meistens griffen wir schlichtweg auf die türkische Version zurück. Dies entsprach auch der Entscheidung der Autorin, die auf erste Nachfragen zu Abweichungen hin entschieden hatte, dass im Zweifelsfall die türkische Fassung gilt.

Oft fragten wir uns beim „dreisprachigen Proofreading“, was eigentlich das Original ist. Dies mussten wir mitunter von Fall zu Fall entscheiden, offenbar hatte auch die Türkisch-Übersetzerin nicht jedes Wort im Englischen so verstanden wie ich. Da der Autorin die Abläufe beim Übersetzen weder bewusst waren noch sie solches Wissen im Rahmen ihrer Forschungsarbeit hätte berücksichtigen können, konnte nicht mehr genau gesagt werden, was einst auf Türkisch notiert worden war, um dann auf Englisch ausformuliert zu werden usw.

Dass die Arbeit länger dauerte, als es veranschlagt war, liegt auch daran, dass uns Corona in den Weg kam. Zum Glück, möchte ich hier sagen, entschieden im Frühjahr und damit kurze Zeit vor dem ursprünglichen Abgabetermin die meisten Verlage in Deutschland von einem Tag auf den anderen, erst einmal keine neuen Werke zu publizieren. Für uns war die übrige Auftragslage unklar, plötzlich brachen einige Jobs weg, und statt mich weiter mit dem Buch zu beschäftigen, nahm ich alles an, was mir über den Weg lief. Erst ein paar Wochen weiter war dann wieder die Situation so, mit dem Buch weitermachen zu können. Aber das Chaos des Frühjahres 2020 ist ja uns allen bekannt, wie das auch immer im jeweiligen Land konkret ausgesehen hat.

Neben der Frage, was nun eigentlich der Quelltext ist, gab es noch ein anderes übersetzungstheoretisches Problem zu lösen.

„Der Völkermord an den Armeniern“ heißt es. Und dann sind auf den Fotos hauptsächlich Armenierinnen oder Kinder zu sehen. (Die armenischen Männer wurden oft schon vorher deportiert oder ohne Deportation ermordet; auf die langen Todesmärsche trieb das türkische Militär zusammen mit den kurdischen und tscherkessischen Banditen vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen beiderlei Geschlechts.)

Im Deutschen wird ja anders als in der Ausgangssprache Englisch zwischen männlichen und weiblichen Formen unterschieden. Es gibt seit über vierzig Jahren zuerst seitens einer nischenhaften feministischen Linguistik, dann aber auch schnell einer etwas breiteren Öffentlichkeit die Forderung, Frauen in der deutschen Sprache nicht länger hinter dem „generischen Maskulinum“ zu verstecken, also Frauen „mitzumeinen“, wie es häufig in Texten heißt, wo sich die Verfassenden des Problems zwar bewusst sind, aber nicht den Mumm haben, das sprachlich auch umzusetzen.

Inzwischen hat die Kritik an der mangelnden Sichtbarkeit den Mainstream erreicht, und mit der Diskussion um ein drittes Geschlecht, also einer Kategorie für alle, die sich nicht unter weiblich oder männlich einordnen (lassen) wollen, machen sich in den Medien verschiedene Formen breit: Neben dem Gendersternchen („Übersetzer*in“) und dem Gendergap („Übersetzer_in“) oder dem Doppelpunkt („Übersetzer:in“) gibt es auch noch das gute alte „große I“ der 1970er-Jahre (gesprochen werden übrigens gleichermaßen jeweils als glottaler Plosivlaut, also mit einer kleinen Pause vor dem „i“ wie bei „beinhalten“). Die eine der beiden wichtigsten feministischen Linguistinnen der frühen Jahre, Louise Pusch, vertritt auch weiterhin die Binnengroßschreibung (neben einigen weitergehenden Formen wie „der Übersetzerich und die Übersetzerin“), da sie zurecht meint, mit den Diversity-Formen würde die patriarchale Verunsichtbarmachung von Frauen in der Sprache nur auf eine andere Ebene gehoben werden.

Großgeworden in und auch theoretisch überzeugt von dem Ansatz der feministischen Linguistik ging es nun gar nicht, das Buch (anders als viele meiner Brotübersetzungen) im generischen Maskulinum zu übertragen. Doch damit öffnet sich sozusagen auch ein kleines Tor zur Hölle, musste ich bei allen Personengruppen, die genannt werden, entscheiden, ob es sich zum Beispiel um JournalistInnen oder tatsächlich nur um Journalisten (also ausschließlich Männer) handelt.

Dabei merkte ich dann, wie ich auch Opfer meiner Vorurteile wurde – stelle ich mir die frühe Republik Türkei als ein Land vor, in dem Frauen als Treuhänderin einer armenischen Gemeinde eingesetzt werden (ja!), als Journalistin bei einer armenischen Zeitung arbeiten (ja!) oder Herausgeberin einer solchen sind (nein)? Nicht alles lässt sich erforschen (ab wann Frauen im Sandschak Alexandrette das Wahlrecht hatten, war noch zu ermitteln), manches war auch nicht hinterlegt oder hätte wohl nur die Autorin meines Buches vielleicht herausfinden können, wenn diese Frage für sie bei den Recherchen schon wichtig gewesen wäre.

Aber auch die Frage stellt sich, ob ich hier nicht ein typisches Thema der deutschen Intelligenzija zu sehr betone und damit vom eigentlichen Thema des Buches ablenke. Ich habe entschieden, dass ich für ein Buch, das der emanzipatorischen Aufklärung dienen soll, auch eine emanzipatorische Sprache verwenden soll. Da die neudeutsch sogenannten Genderformen ein Teil davon sind, hat der Titel nun ein großes I.

Zentraler Inhalt des Buches ist natürlich eine Schilderung der elenden Politik von Osmanischem Reich und der Türkei Republik gegenüber einem wesentlichen Teil der Landesbevölkerung (so war auch nach dem Völkermord immer noch ein zweistelliger Prozentanteil der BewohnerInnen Istanbuls ArmenierInnen).

Nach etwa achtzehnmonatiger Arbeit bin ich dann aber zum Schluss gekommen. Die letzten kleinen Detailfragen ließen sich nach mehrtägiger Korrespondenz auch lösen. Gestern ging das Manuskript an den Verlag. Geschafft!

Jörg Heinemann

Das Buch erscheint wahrscheinlich im Frühjahr 2021: Talin Suciyan, ArmenierInnen in der türkischen Republik – Postgenizodale Gesellschaft, Politik und Geschichte, Berlin: De Gruyter. Original: The Armenians in Modern Turkey – Post-Genocide Society, Politics and History. London/New York: I. B. Tauris, 2016.

Översätta från två originaltexter: EN + TR => DE

Klart. Färdigt. Fullbordat. Vem har inte känt sig som en urvriden disktrasa efter att ha stökat undan ett större projekt? Så känns det för mig nu efter att halvannat år varit upptagen med översättningen av en fackbok. Jag satt absolut inte med den varje dag, för jag hade ju de ”normala” uppdragen också. Alltså sådana som måste bli färdiga snabbt, ger bättre betalt (men honoraret var inte alls så lågt som man kanske tror tack vare generösa vetenskapliga donatorer) och många gånger inte ställer innehållsmässiga krav på oss som vi egentligen önskar.

Boköversättningen var inget sådant ”normalt” uppdrag. Författaren är en bekant, och att jag fick uppdraget berodde också på att min fru Sibel även hon är översättare, nämligen från tyska till turkiska. Hon gjorde ungefär en fjärdedel av arbetet, och utan henne hade verket aldrig blivit så bra (och förmodligen inte heller hamnat på mitt skrivbord från första början).

Men nu till det väsentliga med bokprojektet, nämligen dess innehåll: Jag har översatt en bok från engelska om situationen för den armeniska befolkningen i Turkiet efter folkmordet. Verket är en doktorsavhandling av en armenisk kvinnlig forskare från Turkiet, som undervisar i Tyskland och skrev sin avhandling på engelska. Hon beskriver situationen för de överlevande från folkmordet i Turkiet. Efter att föregångarna till dem som senare grundade republiken, eller deras soldater, samt band från andra minoritetsbefolkningar i Anatolien hade mördat, torterat eller låtit en och en halv miljon armeniska människor svälta eller törsta ihjäl under första världskriget, med strukturell hjälp från det tyska riket och mitt framför ögonen på hela världen – anställda på olika europeiska ambassader, amerikanska missionärer och sjuksystrar samt även enskilda tyska militärer, som allesammans upprört rapporterade om detta och offentliggjorde foton från massakern – var fasorna fortfarande inte över. Trots bestämmelserna i internationella fördrag som det sönderfallande osmanska riket och det nygrundade Turkiet ingått, skyddades inte de överlevande så att de kunde bli kvar i sina ursprungsorter och driva skolor och ha kyrkor där. De drevs i inre landsflykt från provinserna till Istanbul, eller till andra länder runtom i världen. Även i Istanbul förvägrades de sina fortfarande formellt gällande rättigheter, de fick sin egendom exproprierad, trakasserades och förbjöds att tala sitt modersmål offentligt genom förolämpningar och våld. De tvingades betala extra skatter och ålades tvångsarbete som förkläddes till militärtjänst. Deras hem togs i beslag av militären och så vidare och så vidare. Min författare har hittat vad man trott vara försvunna källor, läst igenom hundra år gamla tidningar i dammiga arkiv, hon har samtalat med överlevande och för första gången analyserat den armeniska befolkningens historia på 1930- och 1940-talet i Turkiet med hjälp av armeniska källor. På grund av den turkiska regeringens åtgärder och ogiltigförklarande av församlingsförfattningarna uppstod interna strider, och efter andra världskriget hamnade den armeniska befolkningen i Turkiet i fokus för världspolitiken, eftersom grannlandet Armenien nu ingick i Sovjetunionen och under en tid hade territoriella anspråk på Turkiet, som också stöddes av många exilarmenier i USA.

Avhandlingen skrevs på engelska, och eftersom det inte är författarens modersmål var den tvungen att redigeras språkligt. Vid sådan redigering ställs inte frågor om samtliga kanske inte helt optimalt formulerade meningar, och eftersom den engelskspråkiga lektören inte är historiker fanns det fortfarande passager här och där som skulle kunna ha uttryckts bättre. Boken översattes sedan, i nära samarbete med författaren, till turkiska (inte av Sibel), varvid ännu fler rön tillfogades och vissa källor lästes eller tolkades lite annorlunda.

Jag översatte boken – utan Studio hade ansträngningarna säkerligen blivit ett sisyfosarbete – och korrekturläste efteråt min översättning från engelska tillsammans med Sibel. Vi jämförde den samtidigt med den nyare och – skulle man nästan kunna säga – ”överarbetade” turkiska utgåvan. Det var inte allt vi – eller rättare sagt de båda texterna – var överens om med en gång. Jämte den redan nämnda vidareutvecklingen vid översättningen till turkiska tillkom bristande kunskap eller felöversättningar från min sida. Ibland saknade jag den historiska bakgrunden, eller så hade jag missförstått den engelska texten. Men på många ställen hade den engelska upplagan redigerats felaktigt, eftersom den engelskspråkiga lektören som sagt inte var historiker och uppenbarligen inte var tillräckligt hemma på temat. Vid sådana formuleringar blossade det upp en och annan diskussion, och på två eller tre ställen där den redigerade texten förmodligen hade skiftat betydelse blev vi förbluffade över hur långt från varandra min översättning och den redan tryckta turkiska versionen låg. Emellanåt gick det dock att föreställa sig vad som hade gått snett i den engelska versionen, men för det mesta föll vi helt enkelt tillbaka på den turkiska. Författaren hade också bestämt att det i tvivelaktiga fall var den turkiska versionen som gällde om skillnader förelåg.

Många gånger under denna ”korrekturläsning på tre språk” undrade vi vilket som egentligen var originalet. Det var vi ibland tvungna att avgöra från fall till fall. Uppenbarligen hade även den turkiska översättaren och jag tolkat vissa ord i den engelska förlagan olika. Eftersom författaren varken var medveten om eller kunde ta hänsyn till översättningsprocessen i sitt forskningsarbete, gick det inte längre att säga precis vad som hade noterats på turkiska, för att sedan formuleras på engelska osv.

Att arbetet tog längre tid än beräknat berodde även på att covid-19 kom emellan. Som tur är, får jag säga i det här fallet, bestämde sig de flesta förlag i Tyskland från den ena dagen till den andra i våras – och därmed före det tänkta lämningsdatumet – att inte publicera några nya verk. För oss var det övriga uppdragsläget oklart. Plötsligt försvann ett par jobb, och i stället för att jobba med boken tog jag mig an allt som hamnade i knät på mig. Först ett par veckor senare var situationen än en gång sådan att jag kunde arbeta vidare med boken. Men kaoset under våren 2020 är ju bekant för alla, hur det än tog sig ut rent konkret i olika länder.

Jämte frågan vilken text som egentligen var källtexten fanns det dock ytterligare ett översättningsteoretiskt problem att lösa.

”Folkmordet på armenierna” heter det. Och på fotona syns huvudsakligen armeniska kvinnor och barn. (De armeniska männen hade ofta redan deporterats eller mördats. Under de långa dödsmarscherna drev den turkiska militären tillsammans med kurdiska och tjerkessiska banditer samman framför allt kvinnor, barn och gamla människor av bägge könen.)

På tyska skiljer man ju på kvinnliga och manliga former på ett annat sätt än på originalspråket engelska. Sedan fyrtio år tillbaka har det kommit krav – först utifrån en nischad feministisk lingvistik, men sedan även från en något bredare offentlighet – på att kvinnor på tyska inte längre ska döljas bakom ”generiskt maskulinum”, alltså att kvinnor också ska ”omfattas”, som det ofta står i texter; ett problem som skribenter visserligen är bekanta med men som de saknar mod att omsätta i sitt ordval.

Sedan dess har kritiken mot den bristande synligheten blivit vardag, och med diskussionen om ett tredje kön, alltså en kategori för alla som inte vill (låta sig) inordnas under kvinnligt eller manligt, har olika former brett ut sig i medierna: Jämte genderstjärnan (”Übersetzer*in”) och genderstrecket (”Übersetzer_in”) eller dubbelpunkten (”Übersetzer:in”) finns det även det fina gamla ”stora I” från 1970-talet (alla nämnda former uttalas för övrigt på samma sätt som den glottala klusilen, alltså med en liten paus före ”i” som i ordet ”beinhalten”). Den ena av de två mest betydande feministiska lingvisterna under de tidiga åren, Louise Pusch, har även senare förespråkat stor bokstav i orden (jämte ett par vidareutvecklade former som ”der Übersetzerich und die Übersetzerin”), vilket hon menade var det bästa. Med mångfaldsformerna skulle det patriarkala osynliggörandet av kvinnor i språket bara förskjutas till en annan nivå.

Uppvuxen med och även teoretiskt övertygad om ansatsen hos den feministiska lingvistiken gick det bara inte att översätta boken (till skillnad från många av mina brödöversättningar) med generiskt maskulinum. Men därmed öppnar sig så att säga en liten port till helvetet. Jag blev tvungen att för alla persongrupper som nämndes bestämma mig för om det till exempel handlade om journalister med stort I (män och kvinnor) eller faktiskt bara om journalister med bara ett i (alltså uteslutande män).

Då märkte jag även att jag föll offer för mina fördomar. Föreställer jag mig den tidigare turkiska republiken som ett land där kvinnor utses till förvaltare av en armenisk församling (ja!), där kvinnor arbetar som journalister som arbetar på en armenisk tidning (ja!) eller som tidningsutgivare (nej)? Allt låter sig inte utforskas (när kvinnor i sandjak Alexandretta fick rösträtt var lätt att fastställa), somligt var heller inte klarlagt eller hade bara kunnat utrönas av författaren till min bok, om denna fråga hade varit viktig nog under efterforskningarna.

Men frågan är också om jag inte lägger för stor vikt här vid ett typiskt diskussionsämne för den tyska intelligentian och därmed avleder från bokens egentliga ämne. Jag bestämde mig för att jag för en bok som skulle tjäna som emancipatorisk upplysning också borde ha ett emancipatoriskt ordval. Eftersom de nytyska så kallade genderformerna ingår i detta finns det i den tyska titeln bara ett stort I.

Det centrala innehållet i boken är givetvis skildringen av den fruktansvärda politik som det osmanska riket och den turkiska republiken förde gentemot en väsentlig del av befolkningen på landet (efter folkmordet var fortfarande en tvåsiffrig procentandel av invånarna i Istanbul armenier).

Efter omkring arton månaders arbete har jag dock kommit till slutet. De sista små detaljfrågorna gick också att lösa efter ett par dagars korrespondens. I går gick manuskriptet iväg till förlaget. Klart!

Boken kommer troligen ut våren 2021: Talin Suciyan, ArmenierInnen in der türkischen Republik – Postgenizodale Gesellschaft, Politik und Geschichte, Berlin: De Gruyter. Originaltitel: The Armenians in Modern Turkey – Post-Genocide Society, Politics and History. London/New York: I. B. Tauris, 2016.

Översättning av Maria Andersson och Roger Sjölander.